trans-parent, 1996

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Die Serie stellt Sehstudien verschiedener Blickspuren nebeneinander. Hier wurden die Augenbewegungen per eye-tracking-Technik aufgezeichnet, die innerhalb jeweils einer Minute beim Betrachten verschiedener Renaissance-Gemälde entstanden. Überall, wo der Blick ein Bild traf, sind die Sichtlinien und -punkte auf einer Milchglasplatte als durchsichtige Spur abgetragen, welche die Augenbewegungen wiedergeben. Die sandgestrahlten Glasplatten wurden über die jeweiligen Bilder montiert, so dass die Struktur der Sichtlinien den durchscheinenden Gemäldeaufbau überlagert. Ziel der Arbeit ist es, Wahrnehmen wahrzunehmen: Der Blick orientierte sich offensichtlich an der symmetrischen Grundstruktur des Gemäldes. (Randi Gunzenhäuser)

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