Liebe, Zweifel,(Anders)Sein, Leben, Tod, 2005

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LZA(S)LT ist eine Installation, die von Angelika Böck eigens für den Park der Katholischen Akademie in Bayern konzipiert wurde. Auf den ersten Blick gibt es nicht viel zu sehen: Fünf Parkbänke, denen jeweils einer der Titelbegriffe der Installation aufgeschrieben ist. Das Kunstwerk entsteht erst durch die Mitwirkung des Rezipienten. Er wird Teil einer Versuchsanordnung, durch die er mit Personen kommuniziert, die er gar nicht oder nur dem Namen nach kennt. Er hört Fragmente aus 15 "standardisierten Interviews", eigentlich einer Technik der empirischen Sozialwissenschaften. Doch beziehen sich diese Interviews nicht auf harte Fakten des Alltags, sondern auf einige der ältesten Grundfragen der Menschheit. Was die unterschiedlichen Antworten beim Rezipienten auslösen, bleibt vollkommen offen, und es ist gerade dieses offene Ergebnis, das vom Rezipienten beobachtet und empfunden werden kann und soll.
Fünfzehn Personen sprechen über ihr persönliches Verhältnis zu den Titelbegriffen. Die Künstlerin fungiert als Vermittlungsinstanz, welche zunächst die Interviewten zu Monologen anregt und dann durch die Installation und unter Mitwirkung der Rezipienten aus den Monologen Dialoge werden lässt. (Thomas Raff)

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